Autor: Bernd „Yalpa“ Maier;
Und alle Jahre wieder – come as you are.
So auch am Freitag, den 5. Dezember, als es wieder so weit war: Die aktive Gruppe hatte in die Werkstatt geladen.
Manchmal muss man einfach wieder Hallo sagen. Am besten an alter Wirkungsstätte. Dort, wo früher mehr Zeit als Geld war, mehr Idealismus als Schlaf und mehr Projektarbeit als Ordnung – kurz: Akaflieg pur.
Während die vollautomatisierte Fräse, wie es sich gehört, unermüdlich Arbeitsstunden verrichtete und die fs36-Schalen-Oberseitenform mit dezentem Brummeln bearbeitete, wurde für die innere Thermik bestens gesorgt.
Glühwein mit und ohne „Spaß“, dazu lauwarme Kaltgetränke. Zwei vegetarische Eintöpfe für das gute Gewissen – und für alle anderen Würstchen „mit Bock“ oder Doppelbock (Pärchen). Abgerundet durch Süßigkeiten, weihnachtliches Gebäck und Selbstgebackenes nach Großmutters bewährten Rezepten.
Der Aufenthaltsraum war dabei einmal mehr, als er je sein sollte:
„Gourmetküche“ und Backstube, Ort des Austauschs, improvisiertes Haarstudio, Treffpunkt für kalte Hände und warme Gespräche.
Ehemalige gaben sich ein fröhliches Stelldichein, Evergreens wurden neu ins Gedächtnis gerufen, und man stellte fest:
Es ist immer wieder schön, nach langer Zeit den Weg zurückzufinden – notfalls auch mit Navi. Zwischen wissenschaftlichem Austausch und sehr menschlichen Gesprächen zeigte sich einmal mehr: Theorie altert. Gemeinschaft nicht.
Fazit: Kommet alle zu Hauf und lasset uns in fröhlicher Runde die Brücken zwischen den Generationen nicht nur bauen, sondern gemeinsam darüber gehen.
Ein großes Dankeschön an alle, die organisatorisch und kulinarisch zu diesem gelungenen Abend beigetragen haben.


